Kondensatorspeichertechnik

Bei diesen Schweißstromquellen werden Hochfrequenz- und Mittelfrequenz-Inverter mit Energiespeichern in Form von Kondensatorbänken zusammengeschaltet. In dieser Kombination spielen beide Systeme ihre Stärken aus und die Einschränkungen der Einzelsysteme werden beseitigt. So entfällt der bei den Hochstrominvertern (bis zu 2400 A am Ausgang; bis 65 kA an der Schweißstelle) ansonsten notwendige "dicke" Netzanschluss. Mit der vorgeschalteten Kondensatorbank reicht je nach Anwendung auch ein 16 A Anschluss aus!

Die Energie, die während der Schweißung benötigt wird, wird dem Inverter aus der Kondensatorbank zur Verfügung gestellt. Angenehmer Nebeneffekt dabei ist der quasi ideal glatte Schweißstrom, da die ansonsten im Zwischenkreis vorhandene Restwelligkeit nahezu vollkommen eliminiert wird.

Andererseits lassen sich insbesondere durch den nachgeschalteten Hochfrequenz-Inverter (20 kHz) auch bei kurzen Schweißzeiten beliebige Stromprofile mit Rampen, Plateaus, Pausen etc. realisieren, was bei konventionellen Kondensatorentladungssystemen unmöglich ist. Anpassungen an die Schweißaufgabe sind dadurch jederzeit auf Knopfdruck möglich.

Die Vorteile:

Unsere Lösungen:
Je nach Schweißaufgabenstellung werden die Kondensatorbänke der SumoSPATZ Familie in Verbindung mit den DragSPATZ HF-Systemen bzw. AutoSPATZ MF-Systemen eingesetzt.

MFDC HFDC
Inverter Schweißstrom Inverter Schweißstrom
AutoSPATZM600L bis 30 kA DragSPATZH1600 bis 45 kA
AutoSPATZM1600 bis 65 kA DragSPATZH2400 bis 65 kA
AutoSPATZM2400 bis 100 kA