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Wechselstrom


Beim Widerstandspressschweißen werden die zu verbindenden metallischen Werkstücke vom elektrischen Strom durchflossen und durch Widerstandserwärmung in der Schweißzone aufgeschmolzen. Verbreitet als Punktschweißen angewendet, das zur punktweisen Verbindung von Werkstücken dient; der Schweißstrom wird über Druckelektroden zugeführt (erfunden übrigens im Jahr 1877 von dem Engländer E. Thomson).

Die derzeit immer noch weit verbreitete Stromquelle für Anwendungen im Bereich der Widerstandsschweißtechnik basiert auf Einphasen-Wechselstrommaschinen. Die Anpassung des Schweißstroms erfolgt hierbei über Einstellung des Phasenanschnitts. Daraus ergibt sich für kurze Schweißzeiten zwangsläufig eine schlechte Regelbarkeit, da die Regelschritte nicht schneller als 10 ms sein können.

Vorteile:

  • billig - aufgrund der einfachen Bauweise

Nachteile:

  • kleinste kontrollierbare Zeiteinheit ½ Periode (10 ms bei 50 Hz)
  • daher kaum geeignet für kurze Schweißzeiten
  • hohe Restwelligkeit des Schweißstroms verkleinert "Schweißfenster"
  • hohe induktive Verluste
  • mechanischer Verschleiß im Sekundärkreis durch "elektromagnetisch induzierte Bewegungen"
  • unsymmetrische Netzbelastung

Unsere Produkte: Aufgrund der zahlreichen Nachteile bieten wir im Bereich Wechselstromtechnik keine Produkte mehr an.

Alternative Lösungen:
Als Alternativen stehen jedoch die Schweißstromquellen auf Basis der Mittelfrequenz- und Hochfrequenz-Inverterstromquellen im Bereich der Gleichstromtechnik zur Verfügung.