headerbild für leistungsmessgerät
headerbild

Mehrkanal-Leistungsmessgerät LK601
Präzise, Intuitiv und Flexibel

Das Leistungsmessgerät LK601 wurde speziell für den Mehrkanal-Einsatz in Antriebsprüfständen konzipiert. Es vereinfacht die Arbeiten bei der Entwicklung, Analyse und dem End-Of-Line-Testing. Intuitiv, Präzise und Zukunftssicher!

Mehrkanal / 3 Phasen Leistungsmessgerät LK601

Im Leistungsanalysator können bis zu 6 elektrische Phasen simultan und hochpräzise aufgezeichnet sowie analysiert werden. An Hand der serienmässigen CAN-Schnittstelle können zudem Drehmoment, Drehzahl, Temperatur sowie weitere wichtige Prozessgrössen erfasst werden. Über die intuitive und individualisierbare POWERStudio-Software lassen sich alle Einstellungen am Computer vornehmen sowie eigene Messgrößen und -darstellungen definieren.

Übersicht genauigkeit
Übersicht auflösung
Übersicht Abtastrate
Übersicht anzahl kanäle
Übersicht Spannungsbereiche
Übersicht FFT und RAW

icon Genauigkeit

Präzise

Mit höchster Genauigkeit erfasst die Analog- und Digitaltechnik der Messkarten Strom und Spannung. Durch die hohe Bandbreite und Abtastauflösung lassen sich auch hochfrequente Komponenten präzise analysieren. Geringe Signallaufzeiten garantieren beste Synchronisierung. Insbesondere bei hoher Blindleistung.

Techn. Daten »

icon Bedienerfreundlichkeit

Intuitiv

Das Herzstück des Präzisions-Leistungsmessgeräts ist eine intuitive PC-Software. Hier lassen sich alle Einstellungen vornehmen sowie Messungen starten, analysieren und überwachen. Das einfache Abspeichern von Einstellungen und Daten ermöglicht eine zuverlässige Reproduktion von Messabläufen.

Das Konzept »

icon Zukunftssicherheit

Flexibel

Von Anfang an auf Modularität ausgelegt bietet der Leistungsanalysator LK601 Zukunftssicherheit in Bezug auf Erweiterbarkeit und Flexibilität. Auf geänderte Anforderungen kann über die Anpassung der Hard- und/oder Software schnell sowie einfach reagiert werden. Bleiben Sie immer "Up-To-Date"!

Mehr dazu »

BISHER Elektrischer Leistungsanalysator
Aufwendig, Fehleranfällig und Zeitintensiv

Aktuelle Leistungsmesssysteme sind häufig an Oszilloskope angelehnt. Sie bieten neben den üblichen Eingängen und verschiedenen Methoden der Messwertdarstellung nur wenige Neuerungen in punkto Handhabung, Flexibilität und Erweiterbarkeit.

Die meist auf Kompaktheit ausgelegten Geräte sind mit kleinen Displays und unübersichtlichen Bedienoberflächen ausgestattet. Hiermit werden alle Einstellungen und Analysen getätigt. Wird eine für weitergehende Analysen benötigte Software angeboten, ist diese oft sperrig und unflexibel in der Bedienung. Die Daten müssen erst umständlich aus dem Leistungsmessgerät exportiert und in eine andere Software importiert werden.

Alternativ muss das Gerät in eine Drittpartei-Software integriert werden. Der Aufwand hierfür ist sehr hoch. Eine solche Integration muss durch hoch qualifiziertes Personal erfolgen. Die Kosten sind dementsprechend hoch.

Zur synchronen Aufzeichnungen physischer Messgrößen wie Temperatur und Vibration kann zudem der Einsatz eines Messdatenloggers notwendig werden. Hierdurch werden die Gesamtkosten der Messeinrichtung zusätzlich erhöht.

konzept bisheriger leistungsmessgeräte

Leistungsmessung NEU GEDACHT
Von der Not zur Tugend

Gute Ideen entstehen oftmals aus einer persönlichen Notwendigkeit heraus. Wenn verfügbare Produkte die eigenen Anforderungen nicht decken, muss selber angepackt werden.

Ursprünglich für unsere eigenen Prüfstände entwickelt, bietet das Leistungsmessgerät LK601 heute auch anderen Kunden entscheidende Vorteile. Der Fokus lag dabei auf hochpräzisen Messungen und einer flüssigen sowie einfachen Handhabung. Auch sollte das System optional erweiterbar sein. In der Entwicklung haben wir zudem bewusst auf unnötig kostenverursachende Komponenten wie geräteinterne Bedienung und Darstellung verzichtet.

Das Ergebnis ist der Power Analyzer LK601. Hochpräzise, reproduzierbar und einfach in der Bedienung. Er verfügt über mächtige Analysetools und Darstellungen. . Bei der Entwicklung konnten wir auf die 30-jährige Erfahrung als Messtechniklieferant für die Automobil- und Elektroindustrie zurückgreifen.

neues konzept für prüfstands messsysteme

Zukunftssicherheit
Profitieren Sie von stetigem Fortschritt

Antriebssysteme mit Elektromotoren können aus einer Vielzahl von zu prüfenden Komponenten aufgebaut sein. Front- und/oder Hinterantrieb, Radnabenmotoren, Inverter, Getriebe, Kühlsystem, Batteriemodul und weitere Module. Die Möglichkeit auch das dementsprechende Prüfsystem erweitern und anpassen zu können, ist somit unabdingbar.

Das flexibel konfigurierbare Grundgerät des Power Analyzer ermöglicht umfangreiche Erweiterungen Ihrer Prüfeinrichtung. Hierfür stehen unterschiedliche Optionen und eine integrierte CAN-Schnittstelle zur Verfügung. Egal ob für elektrische, mechanische, thermische oder andere Messgrößen. Leistung und Wirkungsgrad, schneller und einfacher messen.

zukunftsichere messtechnik

Technische Daten

Technische Daten
Abtastrate 10 MS/s
Abtastauflösung 16 bit
Spannungsbereiche 12 Stufen
1,5 – 1.000 V (RMS)
Strombereiche
(direkt)
6 Stufen
1 - 40 A (RMS)
Strombereiche
(extern)
9 Stufen
(Abhängig von Sensoren)
Bandbreite 1 MHz
Genauigkeit < 0,05 % (Leistungswert)
Signallaufzeit < 5 ns
Anzahl Messkanäle 6 pro Gerät (maximal 30 kaskadiert)
Schnittstellen Ethernet, CAN
Sonstiges Integrierte Stromversorgung für ext. Sensoren
leistungs messkarten

Was ist überhaupt Leistungsmessung?

Mit einem elektrischen Leistungsmessgerät kann die elektrische Energie bzw. Leistung von elektrischen Verbrauchern wie bspw. Motoren gemessen werden.

Die Leistung wird dabei in Watt angegeben. Die im Gerät gesammelten Messwerte können bei Belieben an den PC übertragen und ausgewertet werden.

P = U × I

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen DC (Direct Current) und AC (Alternating Current) Messungen. Erstgenannte kann auch von vielen Standard-Geräten gut erfasst werden. Eine AC-Messung stellt größere Anforderungen an das Messsystem. Hier ist die genaue Detektion der Signalfrequenz und Phasenlage von Strom- sowie Spannungssignal essentiell.

Die Wirkleistung P ist der Teil der Leistung welcher sich in eine andere Energieform (mechanisch, thermisch oder chemisch) wandelt. Sie ist somit die entscheidende Messgröße für die Wirkungsgradbestimmung und die Energiebilanz. Eine DC-Leistung ist immer reine Wirkleistung.

P d c = P = U × I

Während eine DC-Leistung auch immer die Wirkleistung P darstellt, führt bei einem AC-System die mögliche Phasenverschiebung φ von Strom und Spannung zu einer sog. Blindleistung Q. Die Blindleistung führt nicht zu einem Energie Zu- oder Abfluss, sondern bleibt dem Energiesystem erhalten.

Dennoch muss diese Leistung erbracht werden, was bspw. bei der Auslegung eines Antriebssystems berücksichtigt werden muss. Die resultierende Scheinleistung S ist dann wie folgt definiert:

S = U e f f × I e f f = P 2 + Q 2

Ist das zu untersuchende System durch sinusförmige Größen erregt, ergibt sich für die Wirk- und Blindleistung:

P = U I cos φ
Q = U I sin φ

Sowohl für die Bestimmung der Signalfrequenz als auch bei Messung von Systemen mit kleinem Leistungsfaktor cos φ ist die Verwendung eines Präzisions-Leistungsanalysators wie bspw. dem Power Analyzer LK601 unabkömmlich.